29.01.2018

NTV: Was bringt das Sotschi-Treffen? Diese Interessen treiben den Syrienkrieg an

29. Januar 2018

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Benjamin Konietzny, Redakteur bei ntv, hat Yan St-Pierre um seine Einschätzung zur Friedenskonferenz in Sotschi gebeten:

„Es war immer klar, dass, sobald der IS als besiegt gilt, die kurdische Frage für die Türkei wieder oberste Priorität hat“, sagt Yan St-Pierre, Geschäftsführer der Mosecon Group, die Regierungen in Sicherheits- und Terrorismusfragen berät. „Die Türkei wird ihren Angriff durchziehen, auch wenn die Amerikaner die Kurden unterstützen.“

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Sollten sich Teheran und Moskau, aus welchen Gründen auch immer, aus Syrien zurückziehen, „wären die neuesten Rückeroberungen des Assad-Regimes sehr zerbrechlich. Aus dieser Sicht handelt es sich auch nicht um feste Rückeroberungen“, sagt Yan St-Pierre von Mosecon.

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„Mein Eindruck ist, dass die Unterstützung der USA jederzeit verschwinden könnte, wenn die Nato-internen Probleme mit der Türkei zu groß werden“, sagt St-Pierre. Die USA seien mit dem Auftrag, den IS zu bekämpfen, nach Syrien gezogen. Der sei inzwischen besiegt. „Die Anti-IS-Koalition ist möglicherweise bald obsolet. Die Unterstützung ist sehr unsicher“, schätzt der Sicherheitsberater.

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St-Pierre glaubt, „die Ideen, Strukturen und Kapazitäten für ein Wiedererstarken sind noch sehr groß. Die Gruppe könnte in den nächsten Wochen und Monaten wieder eine größere Rolle spielen“.

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